Hospitaliter-Kommende-Südbaden e.V.

  

Unser Prior

Robert de Cateau

 

 

Dietmar Schneckenburger

1.Vorstand



 

Die Geschichte des Robert de Chateau

 


Als Sohn des Grafen Reinmund de Chateau und seiner Gemahlin Brunhilde zu Heidenruh

Anno Domini 1207 zu Albi gebohrten

 

Während der Belagerung 1210 von Albi ( Frankreich ) in der mein Vater auf der Seite der Katharer nach langen Kämpfen und Belagerung fiel, floh meine Mutter mit mir aus der Stadt nach England wo Katharer Aufnahme und Zuflucht fanden. Aufgewachsen und nach dem Glauben des "corpus johanneumus" erzogen, kehrte ich im Alter von 10 Jahren nach Frankreich zurück und schloss mich als Knappe in der Obhut des Ritters Graf Reinmund VI dem Kampf gegen die Katholische Kirche an.

Die Worte die damals beim Fall Beziers von Abt Arnaud Amaury ausgesprochen wurden " Tötet Sie alle ! Gott kennt die Seinen schon " (Caedite eos ! Novit enim Dominus qui sunet eius ) wurden mir immer wieder vorgesagt um mich in meinem Kampf und Glauben zu bestärken.

Um Vergebung meiner Sünden zu erhoffen schloss ich mich im Jahre des Herren 1230 dem Kreuzzug ins Heilige Land an. Nach einiger Zeit trat ich in den "Orden vom Hospital des Heiligen Johannes zu Jerusalem " ein

Sehr schnell wurde mir aber auch klar das, das Heilige Land verteidigt und die Heilsuchenden Pilger unseres Schutzes bedurften und da ich von Adel war, wurde ich ein Ritter des Hospitalordens und verbrachte meine Zeit auf der Burg  "Krag des Chevaliers"

Des Kapfes überdrüssig und müde zog es mich im betagten Alter in meine Heimat Frankreich zurück. Mein Weg führte mich über Akkon nach Venedig von dort aus weiter über die Alpen nach Deutschland.

Unterwegs begegnete ich Michael von Schaffner der sich später Michael von Glimpenau nannte, der um sicheres Geleit eines Ritters und seinem Gefolge bat. Nach einem Stück des Weges gesellte sich Roland vom Scharphenstein der ebenfalls in seine Heimat Heitersheim zurückkehren wollte zu uns.

Auf unseren gemeinsamen Weg in die Heimat wurden aus Weggefährten Freund die sich immer gegenseitigen Schutz gelobten.


Robert de Chateau

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