Hospitaliter-Kommende-Südbaden e.V.

 

 

 

Die Geschichte der Johanniter

in 

 Heitersheim

und

Markgräflerland



 

Die Herrschaft des Johanniterordns im Breisgau begann in Jahre. 1272, als Gotfried d.J.von Staufen das Gut Heitersheim und andere Güter, sowie den "Kirchensatz" an die Freiburger Kommende der Johanniter stiftete.

Die eigentliche Herrschaft bildete sich erst, als es gelang umliegende Dörfer und Güter mit dem Heitersheimer Hofe zu vereinen.

Der Orden erwarb danach das gesamte Heiterheimer Gebiet und erlangte genügend Besitz und Macht, um Einfluss auf die regionale Herrschaft auszuüben.

1276 erhielt er vom hiesigen Markgrafen Heinrich von Hachenberg umpfangreiche Vollmachten, hatte damit eine selbstständige Justitz, ein eigenes Rechtswesen sowie eine eigene Verwaltung und war damit in seinem Gebiet ein "Staat im Staate"

Um 1297 erwarb der Orden die Ortschaft Gründlingen ( Breisach) und deren Gemarkung.

Im Jahre 1313 kamen die Orte Bremgarten ( Hartheim ), 1315 Grießheim                       ( Neuenburg am Rhein) dazu.

Ab 1346 hatte der Standort Heitersheim ein eigenes "Sichenhaus ".

Die Vewrwaltung des Johaniterordens in Freiburg wurde 1350 reduziert und in den folgenden Jahren ganz nach Heitersheim umgesiedelt, wodurch diese dann zur Kommende wurde.

Um 1371 wurd Schlatt ( Bad.Krozingen) erworben. Ein weiterer Schritt zur Machtentfaltung der Johanniter fand 1422 statt.

Das Großpriorat des deutschen Johanniterordens, wurde nach Heitersheim verlegt

 Der Großprior in Heitersheim ist nunmehr der Verwalter aller Johanniterhäuser, Besitztümer und Kommenden von Norditalien bis Schweden und von Burgund bis Ungarn.

Somit wurde Heitersheim weit über die grenzen hinaus bekannt.

Der Orden erhielt 1466 vom Kaiser das Marktrecht für den "Ort auf ST.Bartholomäus". Damit durfte die "Chilbi in jedem Jahr am Montag nach dem 24. August abgehalten werden. Ein weiteres Marktrecht kam 1281 dazu, der Klausmarkt ist jedes Jahr



Im Jahre 1504 kam St. Georgen ( Freiburg ), Uffhofen, Wendlingen und Eschbach hinzu .

Ab 1505 war Heitersheim Sitz der "Deutschen Zunge" und somit der atministrative Mittelpunkt des Ordens für das Heilige Reich Deutscher Nationen

 



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Quelle Wigipedia

 Kommenden  der Johanniter in den Prioraten  der deutschen Zunge um 1300

 



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hier zum nachlesen

Die Geschichte des ritterlichen Ordens St-Johannes zum Spital zu Jerusalem

 

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 Quelle: Wigipedia